Mitten in den Vorbereitungen…

Ich stecke gerade mitten in den Vorbereitungen und bin am Packen, denn am Wochenende startet die “Papa & Sohn auf Langer-Tour!”.

Ich habe meine ganze, wirklich wundervolle Kindheit, immer in den Sommerferien mit meinen Eltern in Norwegen verbracht. Diese Liebe die meine Eltern noch bis heute in dieses Land hegten hat sich komplett auf mich vererbt. Egal wo auf dieser Welt ich einen Fischkutter sehe werde ich an dieße wunderbaren Ferien damal erinnert und an die vielen wundervollen Wochen die meine Eltern mir als Kind und Jugendlicher dort ermöglichten. Das ich damals immer mit Roger Whittaker auf der Hin- und Rückreiße geqüalt wurde stehtbauf einem anderen Blatt… :-)

Jetzt, nach vielen Jahren fahren wir schon lange nicht mehr regelmäßig dort hin. So kam es, dass mein Vater und ich eine reine Männertour planten und diese 10 Tagestour startet jetzt am Wochenende.

Ich freue mich tierisch auf diese Tour und das schon seit etlichen Monaten. Endlich drehen wir das ganze mal herum und ich werde zum “Betreuer” und darf meinen Papa durch die Gegend fahren und in alten Erinnerungen mit Ihm den Leuchtturm, den Kamin und den Fjord genießen. 

Ich bin richtig froh mit meinem Papa eine solch freundschaftliche Ebene zu haben und freue mich sehr auf die vielen Stunden zusammen mit ihm ohne Firmentelefon, ohne Telefonkonferenzen, ohne Firmenmails, nur der Papa, der Sohn und unsere Fotoapperate.

Apropos Foto… Welche Tasche nehme ich nur mit? *grins*

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

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Must Have Gadget für Fuji X-Pro 1 (2/2)

Really Right Stuff L-Winkel Fuji X-Pro 1

Wie Euch schon vor ein paar Tagen angekündigt folgt hier der zweite Teil des “Must Have Gadgets zur Fuji X-Pro 1″. Nebem dem Thumbs Up, der mir sehr wichtig ist, nutze ich sehr sehr gerne bei der Art Fotografie, wo ich Zeit habe, ein Stativ.

Bei den Wechselsystemen meiner Stative setze ich schon viele Jahre auf das Schwalbenschwanzsystem von ARCA und den bauchgleichen Systemen von Novoflex, Graf, Burzynski, Gariz, Fittest und eben auch Really Right Stuff aus den USA.

Da ich sehr gerne Panoramen und Hochformataufnahmen mache, verwende ich zudem wahnsinnig gerne einen L-Winkel. Über den L-Winkel an meiner Nikon D800 hatte ich Euch ja schon mal HIER berichtet.

Für die X-Pro 1 fand ich nur den “Originalen” von Really Right Stuff. Dieser nennt sich genau BXPro1-L. Es gibt dieses Set auch noch mit einem zusätzlichen Handgriff, den ich aber dank des Thumbs Up nicht brauche und wie ich finde, dieser auch die Kamera fürchterlich hässlich macht. Generell bin ich ja auch der Meinung das Funktion vor Aussehen geht, aber ein bisserl isst das Auge ja auch mit, oder? Dann gibt es dieses Set auch noch ohne L, also ohne den Seitlichen Wechselteil mit dem man die Kamera hochkant ins Wechselsystem einklemmen kann.

Der Zugriff auf Speicher und Akku bleibt super erhalten und ist gut zu bedienen. Seht selbst:

Die Vorteile eines L-Winkels sind für mich immer noch die folgenden:

  1. Man kann von Quer auf Hochformat wechseln ohne die komplette Bildkomposition neu machen zu müssen.
  2. Man kann von Quer auf Hochformat (und umgekehrt) wechseln ohne den Kugelkopf neu Justieren zu müssen.
  3. Die Kamera ist extrem gut geschützt beim “absetzen”
  4. Gute Kameraspezifische L-Winkel wie dieser hier von Really Right Stuff, oder auch Kirk oder Fittest stören im normalen Handling nicht und erlauben immer noch den Zugriff auf alle wichtigen Schnittstellen und Abdeckungen wie Akku und Speicher.
  5. Grundlage für Panoramafotografie.
  6. Dient als Schnellwechselplatte die noch dazu Verdrehsicher ist.

Eigentlich sollte ich diesen Post auch auf Stativfreak.de posten, oder?

Das waren neben der Speicherkarte, dem Schultergurt und dem Ersatzakku schon alles an “Gadgets” die ich zur X-Pro 1 nutze. Von den vielen Taschen im Hause Taachenfreak mal ganz abgesehen…. :-)

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

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Ich durfte die Sony A99 testen

Sony A99 im Test

Kurz nach der Photokina, also vorletzte Woche (*zwinker*), bekam ich von der Marketingagentur von Sony ein sehr nettes Mail, aus dem hervorging, dass nun die zur Photokina während der offiziellen Bloggertour “versprochene” Testkamera für Blogger jetzt für mich für zwei Wochen zur Verfügung steht. Eigentlich hatte ich mit meinen Sony Tests schon abgeschlossen und bereits darüber HIER berichtet, aber ich dachte mir bei dem verlockenden Angebot “Testen schadet ja nicht….”. Also sagte ich schnell zu und schon zwei Tage später übergab mir der Paketboote das Paket, bestehend aus der A99 und einem Carl Zeiss Vario Sonnar 24-70 2.8.

Da ich momentan mit meinem Job und etlichen Fotojobs nebenher ziemlich ausgelastet bin und in ein paar Tagen für 9 Tage mit meinem Vater auf eine Norwegen Tour aufbreche, kam mir der Gedanke die A99 in aller Ruhe in Norwegen zu testen. Da aber die Testameras nicht versichert sind und ich ja dennoch ein paar andere Fotosachen mitnehme auf die “Papa-Sohn auf Langer-Tour”, habe ich beschlossen die Kamera doch hier zu Hause in Deutschland zu testen und mein Reisegepäck damit nicht noch mehr zu beschweren. Da meine Tochter schon sehr sehr lange mit mir in den Zoo nach Hannover wollte, erfüllte ich Ihr vergangenen Sonntag diesen Wunsch und kombinierte das mit meinem persönlichen Ziel die Sony mal richtig zu “befummeln” und in Ruhe zu testen.

Schade das genau an diesem sonnigen Sonntag auch andere gefühlte “47 Millionen” Menschen auf die selbe Idee gekommen sind und sich unserem Kameratesten quasi angeschlossen haben.

Also gut, nun zur Kamera:
Ich habe die Sony A99 in die Hand genommen und hatte gleich wieder dieses Gefühl – Sitzt Perfekt!

Mein Eindruck von der Sony A77 blieb sofort wieder bestehen bei der A99, denn das Drehdisplay und der Elektronische Sucher (kurz EVF – Electronic View Finder) sind ganz einfach und unumstößlich als sehr gut zu bezeichnen. Bei meinen Tests hat zwar der Sucher hat ein paar mal schwarz geschaltet, aber das habe ich gedanklich auf die Augenerkennung in Verbindung mit mir als Brillenträger und dem starken Sonnenlicht zugeschrieben. War nicht schön, aber auch nicht tragisch.

Das Dreh- und Schwenkdisplay ist auch insofern sehr gut – auch für Selbstportraits – da man es nach oben und nach vorne schwenken und drehen kann, wie das nachfolgende Bild zeigt (dieses ist nicht mit der Sony über den Spiegel gemacht sondern mit der A99 in meiner Hand!).

DSC00081

Die Anzeigegeschwindigkeit des Displays, und ebenso des Suchers ist nahezu verzugsfrei und sehr schnell für einen elektronischen Sucher.

Kommen wir nun zu meinem bisherigen größten Kritikpunkt an den Sony Alphas, dem Autofokus. Dazu kurz in Stichworten:

  1. AF ist extrem schnell
  2. AF ist sehr zuverlässig gewesen, 190 Bilder gemacht, 190 Bilder perfekt sitzender AF
  3. AF Felder viel zu mittig – leider für mich absolutes K.O. Kriterium

Sony A99 AF - Felder

Ich würde gerne verstehen warum um Himmels willen Sony die zur Verfügung stehenden AF Felder so weit zusammen in die Mitte des Suchers “gepfercht” hat. Für mich als People-Fotografen ist das eine absolute Katastrophe, denn ich brauche an meinen Nikons nahezu nur ie äußeren AF Felder. Leider sind bei Sony die “äußeren AF Felder” so mittig das man eigentlich nicht wirklich von “äußeren”AF Feldern sprechen kann. Zu diesem Thema gibt es unendlich viele Blogger und User die darüber den Kopf schütteln und das nicht verstehen können und wollen. Die AF “Unzuverlässigkeiten” der A77 scheinen aber mit der A99, so mein Gefühl nach diesen 190 Bildern, komplett der Vergangenheit anzugehören. Der AF war sehr sehr schnell und saß bei meinen Tests immer genau auf den Punkt.

Eines der neuen Features die Sony mit der A99 eingeführt hat, ist der lautloser Drehknopf vorne unten links. Erst war dieser irgendwie befremdlich, aber sehr nützlich, besonders für Filmer da man nahezu keine Geräusche im Film wahrnimmt durch das verstellen verschiedener Einstellungen die man damit verstellen kann. Fazit: Neu und unkonventionell, aber sehr praktisch!

Drehknopf Lautlos an Sony A99

Kommen wir zu einem weiteren Thema, dem High ISO Rauschen. Meine Meinung, dass kann sich absolut sehen sehen lassen.

Hier mal eine kleine High-ISO-Reihe von 25.600 bis 3.200 herunter. Die Bilder sind nur verkleinert worden auf 1.000er Kantenlänge und die EXIFs eingedruckt in die Bilder.

Für die Pixelpeeper unter Euch habe ich die Bilder – komplett Out of the Cam (JPG) – in ein ZIP-File für Euch gelegt zum genauen ansehen. Das ZIP-File hat eine Dateigröße von ca. 88MB.

Apropos JPG Out of the Cam: Die Farben in den fertigen JPGs sind sehr satt und schön anzusehen. Diese kommen meines Erachtens sehr nahe an die für mich perfekten Fuji JPGs heran. Nachfolgend für Euch ein paar ausgewählte Bilder die wir im Zoo gemacht haben. Die Bilder sind komplett Out of the Cam, bis auf die Verkleinerung auf 1.000er Kantenlänge und die Einblendung der EXIF-Daten:

Ach ja, da wäre ja noch die Bildqualität. Diese ist nach meinem subjektiven Gefühl und meiner bescheidenen Meinung zumindest mit dem uns zur Verfügung stehenden Carl Zeiss 24-70 Objektiv, auf einem sehr hohen und sehr gutem Niveau. Sony hat hier einen sehr guten Job gemacht. Die Kamera muss sich nicht hinter seinen Wettbewerbern wie Nikon D600, Nikon D800 oder Canon 5D MKIII verstecken, wenn auch sie mit keiner der genannten Kameras wirklich gut und direkt vergleichbar ist.

Die Akkulaufzeit scheint gut zu sein. Der Akku war nach 190 Bildern und sehr viel Menüs schauen und testen und immer wieder Bilder kontrollieren immer noch deutlich über halb voll. Ich gehe also von ca. 500 Bildern aus die ein Akku unter normalen Verhältnissen schaffen dürfte.

Sony hat der A99 hat zwei SD Card Slots verpasst. Das ist gut da man so separieren kann, indem man die JPGs auf die eine und die RAWs auf die andere SD-Card speichern kann. Mann kann natürlich aber auch sichern und beides auf beide Karten schreiben lassen. Diese Funktionen kennen wir von der Nikon D3/D3s und D800. Interessant zu sehen, ist aber, dass selbst Sony in deren Flaggschiff, der A99, nicht auf die QXD Cards, die Nikon in seiner D4 verbaut hat, setzt.

Der Funktionsumfang der A99 mit all seinen unendlichen Menüeinstellungen ist Sony typisch extrem hoch.

Die A99 hat sowohl externen Mikro, als auch Kopfhörer-Anschluß um den Videoton direkt kontrollieren und überwachen zu können, was sicher für die Filmer unter uns ganz besonders wichtig ist.

Nun, kommen wir zum Schluss und Fazit:

Auf die Frage, ob ich jetzt doch komplett zu Sony wechsel, muss ich mit Nein beantworten, aber wenn ich noch nicht so ein umfangreiches Set an Nikons hätte, käme die A99 aus dem Hause Sony auf jeden Fall in die engere Wahl. Sony hat mit der A99 den bei mir eher wenig guten Erinnerungsspeicher der A77 wieder gerade gerückt, wenn da die viel zu mittig angesetzten AF Felder nicht wären….

Nochmals möchte ich mich bei Sony bedanken für die Möglichkeit dieses faszinierende Stück Kameratechnik testen zu dürfen. Die A99 ist eine beachtenswerte Alternative zu den Canon und Nikons – das auf jeden Fall!

Wenn Ihr Fragen habt, nur zu. Ich freue mich über jeden Eurer Kommentare und versuche diese Fragen auch gerne zu beantworten, auch wenn die Sony in den nächsten Tagen zurück geht an die Agentur.

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

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Must Have Gadget für Fuji X-Pro 1 (1/2)

Thumbs Up EP-7S - Fuji X-Pro 1

Wie schon vor einigen Wochen im “Must Have Gadgets Beitrag zur X100x” vorgestellt zeige ich Euch heute und in den nächsten Tagen bei Part II meine beiden “Must Have Gadgets” für meien X-Pro 1.

Eins vorweg, die X-Pro 1 ist eine geniale Kamera die schon ab Werk wie ich finde sehr gut in der Hand liegt. Im Vergleich zur Leica M9 ist die X-Pro 1 ein richtiger Handschmeichler und rutscht wesentlich weniger in der Hand als die erwähnte Leica. Die X-Pro 1 hat vorne einen kleinen angedeuteten Wulst wie ein flacher Handgriff und hinten oben rechts bei dem Daumen eine kleine Erhebung so das man die X-Pro 1 schon relativ gut halten kann. Fuji selbst liefert auch einen Handgriff optional. Warum ich diesen nicht verwende, schreibe ich Euch im Part 2 in den nächsten Tagen.

Wie auch bei den anderen Kameras wie Leica M9 und X100s erwähnt mag ich die Thumbs Up oder Lensmates sehr um die Kamera quasi am Daumen zu “arretieren”. Für die X-Pro 1 von Fuji habe ich mich für den EP-7S Thumbs Up aus dem Hause Match Technical Services entschieden. Dieser Daumenbügel, so nennen wir den jetzt mal, wird einfach in den Blitzschuh geschoben und sitzt dann sehr fest an der Kamera. Er verkratzt nichts und muss auch nicht geschraubt werden um richtig fest zu sitzen. Man kann damit die Kamera mit dem Daumen super führen so wie man das von den analogen Leicas mit leicht ausgeklapptem Spannhebel her noch kennt. Man hat das Gefühl die Kamera und die Hand sind dann “Eins”. Die Wirkung finde ich immer wieder ist unglaublich und man glaubt es erst wenn man ein solches Teil mal genutzt hat.

Wie Kritiker dieser Teile anmerken – zurecht – kann man den Blitzschuh dann nicht mehr verwenden. Das ist zuerst mal völlig richtig und eine berechtige Kritik. Da der Thumbs Up aber, im Gegensatz zu einigen anderen Billignachbauten, nicht verschraubt wird im Blitzschuh, kann man diesen ganz einfach ohne Werkzeug und “Diamantfingernägel” wieder rausgziehen, den Blitz eingesetzen und nach dem Blitzen schiebt man den Thumbs Up wieder da hin wo er hingehört, über den Daumen in den Blitzschuhslot. Das ganze geht sehr schnell und stört tatsächlich im Workflow kaum.

Es gibt die Thumbs Up auch mit Cold Shoe Blitzschuh. Diese sind aber wirklich Cold Shoes und geben keine Blitzkontakte weiter, sondern sind nur zur Aufnahme anderer Zubehörteile wie Aufstecksucher oder ähnlichem gedacht.

Ich habe mich für den EP-7S entschieden und diesen bei Leica-Meister-Camera in Berlin bestellt. Diese haben über Nacht geliefert. Vielen Dank nach Berlin.

Meine zweite “Must Have – Gadget Empfehlung für die X-Pro 1 folgt in den nächsten Tagen. Wir wollen den Spannungsbogen ja ruhig mal bissi gespannt halten.

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

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I SHOOT RAW – I SHOOT YOU: 2013-05-18

ISRISY-BEA

ISRISY-RAW

Beim Sortieren und Bearbeiten der Bilder des heutigen Shootings in der Natur ist mir meine Kategorie “I SHOOT RAW – I SHOOT YOU!” aus meinem Blog endlich mal wieder eingefallen.

Dieses Thema habe ich aufgrund recht hohen Workloads der letzten Wochen  ziemlich schleifen lassen. Ich gelobe Besserung und werde wieder öfter mal ein “Vorher/Nachher-Bild” zeigen.

Chris und Ramona, sowie den lieben anderen Familienmitgliedern des heutigen Familienshootings, sage ich herzlich Danke – hat mir super viel Spaß gemacht mit Euch!

Schöne Grüße – Euer Fotofuzzy – Jörg Langer

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